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1970 erkrankte Firmengründer Herbert Kannegiesser schwer und übertrug die Leitung des Unternehmens seinem damals 27 jährigen Sohn Martin, der nach dem frühen Tod seines Vaters Anfang 1974 auch Firmeninhaber wurde. Seine Mutter Irma blieb noch bis 1980 aktiv im Unternehmen und begleitet es seitdem nach wie vor mit Interesse und Engagement.
Die Internationalisierung des Unternehmens wurde konsequent fortgesetzt, die Produktionsprogramme ausgebaut.
Immer wieder verschrieb KANNEGIESSER sich dem Konzept zu kompletten Systemlösungen - dies begann 1978 mit den sogenannten Formteilestraßen, deren Kernstück zunächst die Tunnelfinisher waren. In diesem Bereich erlangte KANNEGIESSER die unangefochtene Führungsposition in Europa.